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Schober - Transparenz der physischen und monetären Lagerabläufe

Produktivitätskennzahlen und Kostentreiber

Gemeinsame Aufgabe des Auftraggebers und des Logistik-Dienstleisters ist es, die Kostentreiber für die Produktivitätskennzahlen zu ermitteln. Ein prozessorientiertes, transparentes Abrechnungsverfahren, das mit der Definition gewisser Schwellenwerte für die jeweilige positive oder negative Entwicklung der Strukturdaten verbunden werden kann, schafft die Grundlage für die partnerschaftliche Win/Win-Situation.

Automatische Logistik-Dienstleistungsabrechnung

Man spricht hier von der automatischen Logistik-Dienstleistungsabrechnung, wie sie im Lagermanagementsystem "storagement" realisiert ist.

Um stets ein Bild von den Dienstleistungen (Bewegungen) im Lager und deren Werten zu haben, können je Mandant Abrechnungskriterien und -intervalle in den Stammdaten des Mandanten festgelegt werden. Jede angelegte Leistung eines Mandanten kann ein Preis, eine Bezeichnung und eine Abrechnungseinheit zugeordnet werden.

Art und Umfang der Abrechnungsleistungen

Die Auswertung über Leistungen im Lager erfolgt in betriebsarmen Zeiten. So wird nachts die Datenbank automatisch gescannt und z.B. die Fachbelegungen und Bestände oder die Ein- und Auslagerungen von Paletten zu einem bestimmten Zeitpunkt festgehalten.

Die Ermittlung der Anzahl der Dokumente, z.B. Lieferscheine, erfolgt über die Anzahl der Lieferaufträge, die mindestens im Zustand gepackt sind. Aus der Anzahl der gepackten und nicht stornierten Kommissionieraufträge wird die Anzahl der Frachtbriefe eines bestimmten Zeitpunktes ermittelt.

Dienstleistungsabrechnung bei Schober

Der Logistik-Dienstleister Schober hat storagement an seinen Standorten Hamburg und Ochsenfurt im Einsatz. Es werden Nahrungsmittel (u.a. Margarine, Öle, Fette) mit Mindesthaltbarkeitsdatum und Chargenverfolgung in gekühlten Lagerräumen gelagert. Eingelagert werden 100 Artikel auf ca. 1500 Paletten der Firma vandemoortele in Ochsenfurt und 800 Artikel der Firma Hoburn und weiterer Mandanten auf ca. 6500 Lagerplätzen in Hamburg.

Bei den am Markt verfügbaren Lagerverwaltungssystemen sind heute noch bei weniger als der Hälfte der Anbieter derartige Lagerleistungsabrechnungen vorhanden. Bei Schober wird die Lösung durch das Modul Lagerleistungsabrechnung "storagement" der Dr. Brunthaler GmbH realisiert. Zum Abrechnungs-Modul gehören auch Statistikfunktionen, die es dem Nutzer durch eine einfache Bedienoberfläche ermöglichen, Abfragen zu Struktur- und Produktivitätskennzahlen ad-hoc durchzuführen.

Der wesentliche Nutzen der Lagerleistungsabrechnung für Schober liegt in der Transparenz der Leistungen, die er für seine Kunden erbringt. Die physischen Leistungen, die zu einem Zeitpunkt erbracht wurden, werden monetär bewertet. Damit kann der Logistik-Dienstleister seinen Kunden detaillierte, transparente Abrechnungen vorlegen.

Auszug aus Distribution 6/2002

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